Navigation

Servicenavigation

Hauptnavigation

Suchformular

Benötigen Sie Hilfe?
Hilfe für das Suchformular aufrufen

Inhaltsbereich

Pfadangabe

Sie sind hier : Start > Diskurs > Statements

Stellungnahmen anzeigen

Auf dieser Seite finden Sie verschiedene Stellungnahmen zu unserem Internetangebot und zum Themengebiet. Wenn Sie selbst eine Stellungnahme abgeben möchten, dann finden Sie im Fußbereich dieser Seite den Verweis zum entsprechenden Online-Formular.

Seiten: | 1 | 2 | 3 |

Stellungnahme 1 von 30:

Dagmar Uhl aus 01139 Dresden, Deutschland gab am 07.04.2011, 19:32:02 folgende Stellungnahme ab:

Teilhabe

Dagmar Uhl, Mutter - Bewerbungsprozess Physiotherapie für seherkrankte Tochter (Kampf seit 16 Jahren) Lernen lässt sich sehr viel von der hohen sozialen Kompetenz, besonderen Sensibilität im Umgang mit anderen, Kommunikationsmöglichkeiten mittels unkonventioneller Methoden (z.B. Theaterabende sehen und den Seherkrankten Bilder dazu gleichzeiig erzählend wiedergeben). Erhöht die eigene Schnelligkeit der Erfassung und gibt zugleich ein gutes Gefühl für jemanden etwas Gutes getan zu haben. Das eigene Durchhaltevermögen stärken. Selbst mit einer Einschränkung Ziel erreicht. Dann gelingt es mir doch auch. Alle integrierten Bereiche, besonders derartige Schulen, zeigen selbst wenn Hochbegabte mit leistungsschwachen und auch Menschen mit einer Einschränkung zusammen lernen und leben alle ihre Leistungs- und Lebensgrundlagen deutlich verbessern. Nicht zuletzt wird die Vielfalt unseres Lebens erhöht. Nur ganz kurz, was mir so gerade einfällt. Nicht zuletzt kann es JEDEN treffen (Unfall, Krebs, plötzliches Auftreten einer Erkrankung). Eine gute Integration bestärkt alle, dass bei vorgenanntem Auftreten eines solchen Falles nicht alles vorbei sein muss (auch beruflich nicht). Danke für die Möglichkeit hier sich eintragen zu können. Weiterhin allen viel Glück und Erfolg auf diesem für die Gesellschaft anscheinend so schwierigen Thema.

Stellungnahme 2 von 30:

Klaus-Jürgen Janetzek aus 12526 Berlin, Deutschland gab am 10.09.2008, 17:52:15 folgende Stellungnahme ab:

Hilfen für Sehbehinderte

Sehr geehrte Damen und Herren, alles schön und gut, was Sie wortreich verbreiten ! Informieren Sie doch bitte ausführlich die trotz Sehbehinderung aktiv am Arbeitsleben (=Wertschöpfungsprozess) teilnehmenden Arbeitnehmer !

Stellungnahme 3 von 30:

Dr. Otto Hünnerkopf aus 97353 Wiesentheid, Deutschland gab am 05.12.2007, 12:31:25 folgende Stellungnahme ab:

Stellungnahme zum NBT

Ich freue mich über die Kampagne des Netzwerks. Das Motto ist gut gewählt. Unsere Einstellung - genau auf sie kommt es an. Einstellung, Blickwinkel beeinflussen, ob und was überhaupt gesehen wird. Vorurteile machen uns blind für die Wirklichkeit - und die sieht bei Menschen mit Behinderung meist anders aus als vermutet. Oft sind sie keineswegs weniger leistungsfähig als wir ohne Behinderung meinen - im Gegenteil. Und wenn doch, sollten wir immer wieder neu die Solidarität der Gemeinschaft ins Auge fassen, zu der wir als "Privilegierte", die Arbeitsplätze zu schaffen, fördern und verteilen vermögen, verpflichtet sind. Ich danke den Initiatoren der Kampagne, dass sie uns daran erinnert.

Herzlicher Gruß
Dr. Otto Hünnerkopf,
Mitglied des Bayerischen Landtages

Stellungnahme 4 von 30:

Siegfried Schneider aus 80327 München, Deutschland gab am 27.11.2007, 14:33:01 folgende Stellungnahme ab:

Stellungnahme zum NBT

Mit seiner Aufklärungskampagne hat das "Netzwerk Berufliche Teilhabe (NBT)" eine erfolgreiche Initiative gestartet, um Menschen mit Behinderung eine Perspektive zu bieten. Es geht darum, ihre Berufschancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu stärken und zu verbessern.

Dieses Projekt zeichnet sich durch eine enge Vernetzung möglichst vieler gesellschaftlicher Gruppen aus. So erfahren Menschen mit Behinderung, dass sie ein integraler Bestandteil der Gesellschaft sind und erleben, dass unsere Gesellschaft sie braucht. Ich bin davon überzeugt, dass Menschen mit Handicap kompetente und leistungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen sein können. Es kommt darauf an, dass wir ihre Fähigkeiten erkennen und ihre Potenziale bestmöglich fördern. Entscheidend dabei ist das persönliche Engagement vor Ort: Die Menschen, die sich im "NBT" engagieren, erfüllen die Idee der Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft und in die Arbeitswelt mit Leben. Dafür danke ich ihnen und spreche ihnen meine volle Anerkennung aus.

Ich wünsche dem "Netzwerk Berufliche Teilhabe" eine erfolgreiche Fortsetzung seiner Arbeit. Und ich wünsche den Menschen mit Behinderung viel Kraft, Unterstützung und Lebensfreude für ein eigenständiges und gleichberechtigtes Leben in unserer Gesellschaft und im Arbeitsleben.

Siegfried Schneider
Bayerischer Staatsminister
für Unterricht und Kultus

Stellungnahme 5 von 30:

Dr. Beate Merk (ohne Ortsangabe) gab am 27.11.2007, 14:11:53 folgende Stellungnahme ab:

Stellungnahme zum NBT

Nur mit dem Herzen sieht man gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. So wie Antoine de Saint-Exupery denken leider nur die wenigsten Personalverantwortlichen. Noch immer begegnet die Beschäftigung blinder und sehbehinderter Menschen Vorurteilen, die nicht selten auf Informationsmangel und Berührungsängsten beruhen. Wer als Sehender plötzlich im Dunkeln steht, fühlt sich im ersten Moment hilf- und orientierungslos. Aus dieser Erfahrung glauben wir, auf die Situation blinder oder sehbehinderter Menschen schließen zu können. Zu Unrecht, wie das Beispiel der Justiz zeigt.

In allen Laufbahnen - ob als Richter, Staatsanwalt, Rechtspfleger, Servicekraft oder als Beamter in der Arbeitsverwaltung einer Justizvollzugsanstalt - leisten blinde und sehbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorragende Arbeit. Sie sind hoch motiviert und verfügen über eine exzellente Auffassungsgabe. Zwar wäre es unredlich, zu behaupten, dass es nicht an der einen oder anderen Stelle zu gewissen Erschwernissen kommen kann. Doch diese dürfen kein Hemmnis für eine Einstellung sein. Mit der Hilfsbereitschaft von Kollegen und moderner Technik lassen sich bestehende Barrieren nämlich ohne großen Aufwand überwinden.

Deshalb appelliere ich an alle Arbeitgeber, blinden und sehbehinderten Menschen eine reale Chance zu geben. Jeder Mensch hat das Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und an einer beruflichen Tätigkeit. Bislang existiert dieses Recht nur auf dem Papier. Es mit Leben zu füllen ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Ob wir sie meistern, ist letztlich eine Frage der Einstellung - Ihrer Einstellung!

Dr. Beate Merk
Bayer. Staatsministerin der Justiz

Stellungnahme 6 von 30:

Christine Stahl aus 81627 München, Deutschland gab am 26.11.2007, 10:11:35 folgende Stellungnahme ab:

Vielfalt bereichert alle

Man sollte meinen, es sei heutzutage eine Selbstverständlichkeit, dass alle Menschen ähnlich gerechte Chancen in Beruf und Arbeitsmarkt haben. Dass dem nicht so ist, erlebe ich tagtäglich in meiner Arbeit als Politikerin. Auch wenn das Leben nicht nur aus Arbeit besteht (oder bestehen sollte), so trägt sie neben der Sicherung des Lebensunterhalts doch zu einem großen Teil dazu bei, unseren Platz in der Gesellschaft zu finden. Der diskriminierende Ausschluss vom Arbeitsmarkt bedeutet daher auch Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Es besteht überhaupt kein Zweifel an der Leistungsfähigkeit von Menschen mit Behinderung. Im Gegenteil können sie uns vielmehr mit der Lebenserfahrung, die sie im Umgang mit Ihrer Behinderung gewonnen haben, neue Perspektiven eröffnen und uns lehren, die Welt auf eine andere Weise wahrzunehmen. Alle, die zum Beispiel schon einmal ein "Dinner im Dunkeln" erleben durften, können dies bestätigen.
Auch im Bereich der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung gilt also "Vielfalt bereichert alle". Weil es aber nicht genügt, immer nur zu appellieren, setzen wir Grünen uns seit Jahren erfolgreich auf politischer Ebene dafür ein, dass Menschen mit Behinderung ein selbstbe-stimmtes Leben als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft führen können. Für die # Integration in den Arbeitsmarkt konnten wir unter anderem eine verbesserte Förderung der Ausbildungsmöglichkeiten und einen Rechtsanspruch von Menschen mit Behinderung auf Arbeitsassistenz durchsetzen. Außerdem haben wir dafür gesorgt, dass ein eigenes Sozialgesetzbuch (SGB) für Menschen mit Behinderung verabschiedet wurde, das sie aus dem Status bloßer Fürsorgeempfänger erhebt. Im Bereich Mobilität konnten wir eine Einschränkung der Freifahrten für Behinderte abwenden und mit dem Bundesgleichstellungsgesetz den rechtlichen Rahmen für eine umfassende Barrierefreiheit schaffen.
Trotz dieser Erfolge gibt es weiterhin noch viel zu tun, weswegen ich mich sehr über die Initiative des Netzwerks berufliche Teilhabe freue und meine Unterstützung zusage!

Christine Stahl, MdL
Rechtspolitische Sprecherin
Die Grünen im Bayerischen Landtag

Stellungnahme 7 von 30:

Christa Stewens (ohne Ortsangabe) gab am 20.11.2007, 14:15:04 folgende Stellungnahme ab:

Stellungnahme zum NBT

Menschen mit Behinderung die Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, ist eine sozialpolitische und humanitäre Aufgabe von großer Bedeutung. Beruflich eingegliedert zu sein, bedeutet für behinderte Menschen nicht nur Sicherung der Existenz, sondern auch Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, Stärkung des Lebensmuts und des Selbstbewusstseins. Beruf und Arbeit schaffen die Basis für eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am Leben der Gemeinschaft. Dies gilt in ganz besonderer Weise auch für unsere blinden und sehbehinderten Mitmenschen, deren gesellschaftliche Eingliederung eng mit ihrer beruflichen Situation verbunden ist.

Menschen mit Behinderung profitieren nicht in dem Maße von der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wie nichtbehinderte Menschen.
Ich begrüße deshalb die Internetkampagne des Netzwerks Berufliche Teilhabe. Diese Initiative kann einen wirksamen Beitrag dazu leisten, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Belange behinderter Menschen wach zu halten und die Teilhabechancen der Betroffenen zu verbessern.
Ich wünsche der Kampagne viel Erfolg in dem gemeinsamen Bemühen, Menschen mit Behinderung berufliche und persönliche Zukunftschancen zu eröffnen.

Christa Stewens
Bayerische Staatsministerin für
Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Stellungnahme 8 von 30:

Karin Radermacher aus 97340 Marktbreit, Deutschland gab am 20.11.2007, 14:02:14 folgende Stellungnahme ab:

Stellungnahme zum NBT

Chancengleichheit ist für mich eine der wichtigsten Spielregeln für eine lebenswerte Gesellschaft. Einige Menschen haben es schwerer als andere - weil sie weniger Geld haben als andere, weil ihre Eltern nicht in Deutschland geboren sind oder weil sie blind oder sehbehindert sind. Wir alle sind dafür verantwortlich, dass auch sie ihre Chancen für ein selbstbestimmtes Leben bekommen.

Stellungnahme 9 von 30:

Dr. Otmar Bernhard aus 81925 München, Deutschland gab am 20.11.2007, 13:52:31 folgende Stellungnahme ab:

Stellungnahme zum NBT

Sehr geehrte Damen und Herren,
als Bayerischer Gesundheitsminister ist mir die Situation der Blinden und Sehbehinderten bekannt, man schätzt ca. 1,2 Mio. Betroffene in Deutschland. In meinem Ressort ist vor allem die Prävention ein wichtiges Thema; Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Erwachsenen sind dabei wichtige Möglichkeiten, Augenkrankheiten früh zu erkennen und teilweise auch deren Fortschreiten aufzuhalten. Leider ist es in vielen Fällen nicht möglich, einer Erblindung vorzubeugen oder eine hochgradige Sehbehinderung in ihrem Fortschreiten zu stoppen. Um so mehr verdienen die Betroffenen unseren Respekt, denen es gelingt trotz dieses Handicaps an unserer Gesellschaft teilzuhaben und sogar berufliche Perspektiven nutzen. Die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke leisten dabei wertvolle Hilfe zur Integration von Blinden und Sehbehinderten in das Arbeitsleben.
Mein Appell gilt allen Arbeitgebern, diese hoch motivierten und in den unterschiedlichsten Richtungen qualifizierten Mitarbeiter einzustellen und ihnen so eine berufliche Chance zu geben. An uns alle möchte ich appellieren, Blinde und Sehbehinderte als selbstverständlich anzunehmen und für aktive Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft einzutreten. Diese Aufklärungskampagne des "Netzwerks für berufliche Teilhabe" ist ein wichtiger Beitrag, um mit den Möglichkeiten moderner Medien aufzuklären und zu sensibilisieren.
Zum Thema Internet möchte ich noch anmerken, dass auch für Sehbehinderte das Internet eine wichtige Informationsquelle darstellt und Anbieter dabei die Barrierefreiheit ihrer Inhalte hinterfragen müssen. Bei der Homepage meines Ministeriums (www.stmugv.bayern.de) wurde darauf geachtet und eine unabhängige Prüfung auf Barrierefreiheit hat mit 93,25 von 100 möglichen Punkten das Gesamturteil "gut zugänglich" ergeben. Das bedeutet nicht, dass wir nachlassen dürfen, unsere eigenen Bemühungen fortzusetzen, aber auch andere zu motivieren, damit bei den neuen wichtigen Informationstechnologien nicht neue Barrieren errichtet werden.

Es grüßt Sie herzlich
Dr. Otmar Bernhard, MdL
Bayerischer Staatsminister für Umwelt,
Gesundheit und Verbraucherschutz

Stellungnahme 10 von 30:

Alois Glück aus 81627 München, Deutschland gab am 20.11.2007, 13:29:51 folgende Stellungnahme ab:

Stellungnahme zum NBT

Ohne Arbeit zu sein, bedeutet für Menschen nicht nur finanzielle Einbußen, sondern auch die bittere Erfahrung, in der Arbeitswelt nicht gebraucht zu werden oder nicht ausreichend qualifiziert zu sein. In dieser Situation stellt die Integration von Menschen mit Behinderung eine besondere Herausforderung dar.
Wir brauchen deshalb die Arbeitgeber, die gegen den Strom der gängigen Musterprofile schwimmen und gerade den Menschen eine Chance geben, die nicht dem landläufigen "Ideal" eines Arbeitsnehmers entsprechen. Es gibt schon viele ermutigende Beispiele, die aber noch längst nicht ausreichen. Denn jeder Mensch verfügt über besondere Fähigkeiten, die er im Erwerbsleben unter Beweis stellen möchte. Dass dies keine Einbahnstraße ist, zeigt sich überall dort, wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten: Sie lernen fachliche und soziale Kompetenz voneinander im gemeinsamen Arbeitsalltag.
Das Projekt "Netzwerk Berufliche Teilhabe (NBT)" will mit seiner Kampagne möglichst viele auf das Thema "Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt" aufmerksam machen und um Unterstützung werben.
Ich unterstütze diese Aktion, weil damit Weichen für die Zukunft gestellt werden - für eine Arbeitswelt, in der Menschen ohne und mit Behinderung ihren Platz haben, in der nicht Defizite, sondern Fähigkeiten im Vordergrund stehen.

Alois Glück
Präsident des Bayerischen Landtags

Seiten: | 1 | 2 | 3 |

Ihre Stellungnahme ist uns sehr wichtig!

Wenn Sie auch eine Stellungnahme zu unserem Internetangebot oder zum Thema abgeben möchten, dann benutzen Sie bitte das Formular zur Abgabe einer Stellungnahme

Zum Seitenanfang